Anschrift und Erreichbarkeit
Neuzeller Klosterbrennerei AG
Frankfurter Str. 34
15898 Neuzelle
| Tel: | 0700 1589 1589* |
| Fax: | 0700 1589 1589* |
*max 12,4 ct/min, Mobilfunk abweichend
Öffnungszeiten
| Täglich: | 10-18 Uhr |
Partnerunternehmen
Erfolgreiche Brennsaison

Die letzten Maischen werden in diesen Tagen destilliert und so können wir uns es erlauben, bereits jetzt Resümee zu ziehen. Einigen Obstsorten hat der Kälteeinbruch am Anfang des Jahres stark zugesetzt. Der Ertrag aus Mirabellen ist in diesem Jahr komplett ausgefallen. Bei anderen Sorten mussten wir teils erheblich höhere Preise im Einkauf hinnehmen. Glücklicherweise sind allerdings keine weiteren Sorten ausgefallen, sodass wir insgesamt zufrieden sein können. Auch die Maischequalität konnte durch sorgfältige Lese auf hohem Niveau gehalten werden.
Bis Mitte November werden alle Maischen destillert sein. Danach werden die edlen Destillate eine längere Zeit ruhen und bis zur Reife in unseren Lagergefäßen schlummern.
Themen-Special Aronialikör

Heidelbeerartig bis kirschig, vollmundig mit viel Tiefe, betonter Gerbstoffgehalt.
Schon der erste Tropfen dieses edlen Likörs wird Ihnen die Erkenntnis näher bringen, dass es sich um eine äußerst gehaltvolle Frucht handelt. Seine Vollmundigkeit und geschmackliche Tiefe läßt keinen Zweifel an dieser Frucht aufkommen. Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art. Die Aronia stammt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Die obstbauliche Nutzung begann jedoch zum Anfang des 20. Jahrhunderts im Gebiet der ehemaligen UdSSR. Die Aronia-Beere ist eine sehr gehaltvolle Frucht und ist hierzulande auch unter dem Namen Apfelbeere bekannt. Dazu zählen insgesmt 9 Arten, die zur Unterfamilie der Kernobstgewächse gehören. Am Häufigsten sind die Sorten Kahle Apfelbeere und Schwarze Erberesche. Der Wuchs ist strauch- bzw. buschartig. Die Sträucher sind sehr robust und ist für keine der bekannten Krankheiten anfällig. Die Früchte sind sehr dunkel, etwas größer als Heidelbeeren und zählen zu den Sammelbalgfrüchten. Die Beeren werden ab August bis Oktober geerntet. Sie schmecken süß-säuerlich-herb, leicht kirschig und heidelbeerähnlich. Entweder trocknet man die Beeren oder man nutzt sie zur Saftgewinnung. Der hohe Flavonoid, Vitamin K- und Vitamin C - Gehalt ließen sie zu einer Heilpflanze avancieren. Studien des Krebsforschungsinstitutes Heidelberg ergaben, dass der Anteil der arteriosklerose-hemmenden Stoffe das der Weintraube um ein vielfaches übersteigt. Arteriosklerose ist eine Hauptursache für Infarkte. Teilweise wird der stark färbende Saft auch als natürliches Färbemittel für Lebensmittel verwendet.
